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November 10, 2017

Info-Veranstaltung Ehingen

 

Wir laden Sie herzlich ein nach Ehingen zur Informationsveranstaltung über die Solidarische Landwirtschaft (Solawi). Es sprechen Maria Heubuch, Landwirtin und MdEP, über die heutigen Herausforderungen der bäuerlichen Landwirtschaft, Angela Scheffold als BUND-Vorsitzende Ehingen über die ökologische Situation vor Ort sowie Lioba Schneikart und Zenon Brojaj mit einer Kurzdarstellung der Ulm/Neu-Ulmer Solawi-Initiative.

Die Abendveranstaltung bietet u.a. Informationen für:

  • Erhalt der Vielfalt bäuerlicher Strukturen
  • Größere Teilhabe an Ernteerzeugnissen
  • Mehr regionale, saisonale und ökologische Ernteprodukte
  • Gewinnung Land und Leute für das Solawi-Konzept
  • Impuls zur Solawi-Gründung für Ehingen/Raum Ehingen
  • Anschließende Fragerunde, Austausch und Diskussion.

Moderation: Wolfgang Moll (Solawi Ulm/Neu-Ulm)

Termin: Donnerstag, 16.11.2017 ab 19:30 Uhr

Ort: Gasthaus Wolfert, Am Stadion 8, 89584 Ehingen /Donau

 

Kontakt:

Wolfgang Moll

Öffentlichkeitsarbeit Solawi Ulm/Neu-Ulm

www.solawi-ulm.de

Telefon: 0179-1118222

Mail: coobjektiv@gmx.de

 

 

Höfe und Verbraucher engagieren sich bei Solawi

 

Die BUND-Ortsgruppe Ehingen, Solawi Ulm/Neu-Ulm und die Europaabgeordnete der Grünen, Maria Heubuch, laden am Donnerstag, 16. November, um 19.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über Solidarische Landwirtschaft ins Gasthaus Wolfert nach Ehingen ein.

Maria Heubuch kämpft im EU-Parlament für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, die Verbraucherinnen und Verbraucher mit gesunden Lebensmitteln versorgt, hohen Umwelt-, Klima- und Tierschutzstandards genügt, Höfen ein faires Einkommen sichert und zum Erhalt der Biodiversität in Europa beiträgt. Mit dabei sind am Abend außerdem Angela Scheffold, BUND-Vorsitzende Ehingen, sowie Lioba Schneikart und Zenon Brojaj von Solawi-Initiative Ulm/Neu-Ulm. Thema des Abend wird sein, wie Höfe und Verbraucher zusammenarbeiten und davon profitieren können. Ein Modell ist die Solidarische Landwirtschaft, bei der Bauern ganze Höfe oder landwirtschaftliche Flächen an Verbraucherinnen und Verbraucher verpachten und Äcker gemeinsam bewirtschaften. Die Solidarische Landwirtschaft könnte ein Weg sein, um der zunehmenden Landkonzentration und dem Höfesterben entgegen zu wirken.

Die Lage der Landwirtschaft insgesamt ist dramatisch. Ein Strukturwandel von bisher unbekanntem Ausmaß ist im Gang. Viele bäuerliche Betriebe haben schon aufgegeben. Neben wirtschaftlichen und kulturellen Verlusten, die daraus folgen, verschwinden auch Lebensräume. Nur eine starke europäische Landwirtschaftspolitik kann dem Trend zur agroindustriellen Produktion mit Monokulturen und zunehmender Landkonzentration entgegenwirken. Maria Heubuch ist Mitglied des Europäischen Parlaments und lebt mit ihrer Familie auf einem Milchviehhof im Allgäu. Im EU-Parlament arbeitet sie im Entwicklungsausschuss und als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung mit. Die Organisatoren des Abends von der Solawi- Ulm/Neu-Ulm erhoffen sich, dass von der Veranstaltung ein Impuls zu einer Solawi-Gründung für Ehingen ausgeht.

 

 

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